Beispiel KÜMO 500 - smt 74

Modellmaßstab 1:50

GFK-Rumpf im Maßstab 1:50: Länge 100 cm, Breite 16,5 cm, Höhe 16,5 cm

Dieser Schiffstyp "Kümo 500" war die erste Serie der DDR-Werftindustrie, also ein Stück Deutsche Geschichte. 1955 bis 1957 wurden 16 Schiffe dieses Typs gebaut und waren der Grundstock der DSR. Eingesetzt wurden die Schiffe vorwiegend in der kleinen Küstenfahrt in Nord- und Ostsee.

Die erste Serie umfasste sechs Einheiten, die auf der Peenewerft Wolgast entstanden.
Danach baute die Schiffsreparaturwerft Laubegast ein einzelnes sowohl in den Grunddaten als auch von der Art des Aufbaus etwas abweichendes Schiff. Die restlichen neun Einheiten stellten einen weiterentwickelten Entwurf der Elbewerft Boizenburg dar.
Zwei weitere Schiffe gingen dann noch nach Albanien.

 

Für die Erweiterung der Handelsflotte der DDR gab der VEB DSR im Jahre 1953 eine Serie von sechs Küstenmotorschiffen an den VEB Peenewerft Wolgast in Auftrag, deren erstes Schiff beim Stapellauf im August 1955 auf den Namen „Wolgast“ getauft wurde.

Auch die Schwesterschiffe wurden in diesem Jahr fertig gestellt und der DSR übergeben. Die Schiffe sind hauptsächlich für den Einsatz in der Ost- und Nordsee sowie für den Kanaldienst innerhalb der großen Küstenfahrt bestimmt. Weitere elf Küstenmotorschiffe wurden im VEB Elbewerft Boizenburg in Auftrag gegeben, die eine Weiterentwicklung der Schiffe der Peenewerft darstellten.

Der Laderaum mit einem Ballenraum von 645 m3 und Kornraum von 680 m3 hatte zwei Luken und wurde mit herkömmlichen Scherstöcken, Deckeln und Persenningen seefest verschlossen. Das Ladegeschirr bestand aus zwei Bordwippkranen für jeweils 3 Tonnen.

Weitere neun Küstenmotorschiffe wurden im VEB Elbewerft Boizenburg für die DSR in Auftrag gegeben, die eine Weiterentwickelung der Schiffe der Peenewerft darstellten.

Den Abschluss der Baureihe bildeten zwei Neubauten (Bau-Nr. 1710 & Bau-Nr. 1711) für Albanien. Letztes Schiff der Serie war die 1957 übergebene Butrinti (Heimathafen: Durres) mit der Baunummer 1711. Diese Schiffe hatten keine Kräne sondern Ladebäume.

Die Schiffsreparaturwerft Laubegast stellte mit der Timmendorf nur ein Schiff mit etwas abweichenden Abmessungen her, das jedoch im Dezember 1955 bei der Peenewerft fertiggestellt wurde.

Die Timmendorf wurde 1962 an die Volksmarine weitergegeben und dort als Versorger eingesetzt.

 

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